Der Rest vom Sonntag

Das Beste am Schwimmbad war, dass ich fast die gesamte Triathlonabteilung traf. Wobei einige schon gingen, als ich gerade kam. Die ersten 1.000 Meter liefen noch recht zügig. Auf den zwei Mittelbahnen waren einige sportliche Schwimmer unterwegs, die gut aufpassten und genug Platz für jeden ließen. Danach wurde es voller und die Bademeisterin zog eine Leine, um Bahn 8 für die Schnellschwimmer abzuteilen. Ich freute mich, doch noch ein paar Runden durchziehen zu können, gab aber schnell entnervt auf. Eine Nasenbärin reicht, um eine Bahn zu blockieren. Vor mir kickte ein Mädel mit Brustgrätsche die Bahn längs. Ich zeigte meine Überholabsicht mit einem Klaps auf den Fuß und zog vorbei. Anstatt sich schmal zu machen, trat sie noch wilder um sich und starrte mich entsetzt an. Am Ende der Bahn hatte ich genug und ging raus. Als die Kickboxerin ankam, meinte ich ganz freundlich, bei zwanzig Leuten auf der Bahn solle sie doch bitte kraulen, wie alle, dann reicht auch der Platz. Worauf sie patzig entgegnete, erstens könne sie nicht dauernd kraulen und zweitens solle ich nicht so eng vorbeischwimmen…

Ich bin dann heimgeradelt und habe das Merida geputzt, jetzt geht es mir wieder besser.

Über Günter

Manager und Triathlet
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